Der Floßhafen:

 

Im letzten Jahrhundert, zur Zeit der Kettenschifffahrt, befand sich vor dem Schloß Johannisburg noch ein Hafenbecken.
Hier lagen die Kettenschiffe, die sogenannten "Määkühe" und warteten darauf, die Lastkähne zu ziehen.
Mehr Information zum Thema Kettenschifffahrt am Main gibt es hier.

Während des 2. Weltkrieges wurde in Aschaffenburg nicht nur die Infrastruktur sondern auch wertvolle Kulturgüter zerstört.

Der heutige Floßhafen erstreckt sich über fast zwei Kilometer vom Schloß Johannisburg bis zur oberen Einfahrt am alten Schleusentor.
Das nach beiden Seiten offene Hafenbecken ist durch eine lange Insel vom Fahrwasser abgetrennt und liegt geschützt von den Wellen und starkem Schwell der Großschifffahrt.
In den letzten Jahren wurde damit begonnen, die Aschaffenburger Uferpromenade zu sanieren.
Im unteren Teil des Hafens befinden sich die Anlegestellen für Fahrgast- und Hotelschiffe.

Im oberen Teil sind heute die Steganlagen der Vereine.